Astronomie

Astrofoto

Astronomie war schon immer meine Leidenschaft. Ich startete mit einem Fernglas Anfang der 2003er Jahre. Schnell kamen die ersten Aufnahmen mit der Kamera dazu, das erste Teleskop... Ich fuhr in den Süden von Chemnitz (Kleinolbersdorf), da dort die Beobachtungsbedingungen besser waren als aus Chemnitz heraus. Ich wollte aber mehr: das wiederholte auf- und abbauen des Equipments nahm viel Zeit in Anspruch. Die Idee eines kleinen permanenten Beobachtungsstandortes reifte so langsam. Ich fuhr mehrmals an verschiedene Standorte südlich von Chemnitz Richtung Erzgebirge, um die Beobachtungsbedingungen zu evaluieren. Ein Kollege von mir nahm mich zufällig mit zu einem Beobachtungstreff des AstroTeam Elbe-Elster e.V. nach Jeßnigk bei Herzberg(Elster). Ich traf Ralf Hofner, den Vereinsvorsitzenden, und wir führten gemeinsam Beobachtungen unter den idealen Standortbedingungen durch. Ich war von der Atmosphäre im Team und von den grandiosen Beobachtungsbedingungen so begeistert, dass nach und nach die Idee reifte, eine Sternwarte am Standort des Herzberger Teleskoptreffens (HTT), zu errichten.

Das HTT ist eines der größten Teleskoptreffen in Deutschland, das jährlich im September bei Vollmond für 4 Tage in Brandenburgs Wüste stattfindet, mit Besuchern aus allen Bundesländern und aus dem Ausland. Organisiert wird das HTT von unserem Verein AstroTeam Elbe-Elster e.V.

Herzberger Teleskoptreffen

Die Planungen für den Bau begannen Mitte 2009 und die Sternwarteinweihung fand 2010 statt - 1 Jahr Bauzeit.

Von der Vision zur Einweihung:


Die Sternwarte ist vollständig remote über das Internet steuerbar. Keine Anwesenheit ist notwendig!

Ausrüstung:
  • 15" Newton Spiegel-Teleskop mit Lomo-Haupt/Fangspiegel
  • ASA DDM85 Montierung mit Direktantrieb
  • 3m Scopedome-Kuppel
  • ein Carl Zeiss JENA 100/1.000mm AS Refraktor
  • ein Celestron 8" (diese 3 Instr. wurden von unserem Ehrenmitglied Hans Schumacher gesponsert)
  • ein 10" / f/5.5 Intes-micro Maksutov-Newton (im HP-Eigenbautubus)
  • ein H-alpha-Sonnenbeobachtungsmodul - universell an mehreren Fernrohren einsetzbar - eine Eigenkonstruktion mit Technikkomponenten von Wolfgang Lille.